Kündigung wegen Schwangerschaft

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied wegen einer Kündigung einer Arbeitnehmerin wegen ihrer Schwangerschaft, die aufgrund einer Zuwiderhandlung gegen das Mutterschutzgesetz einen Anspruch auf Entschädigung bekam (BAG, 8 AZR 838/12). Nähere Einzelheiten zum Arbeitsrechtsservice der Arbeitsrechtshilfe im Hinblick auf die Beratungsstunden durch eine Fachanwältin für Arbeitsrecht in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. in der Essener City in Nordrhein-Westfalen (NRW) bezüglich Dienstreise, Reisezeit und Arbeitszeit finden Sie am Ende des Beitrags.

Arbeitgeber kündigte Arbeitnehmerin wegen Schwangerschaft

Obwohl die Arbeitnehmerin, die eine Schwangerschaft vor sich hatte, in einem Kleinbetrieb ohne Kündigungsschutzgesetz arbeitete, bekam sie einen besonderen Kündigungsschutz durch das Mutterschutzgesetz (MuSchG). Aus medizinischen Gründen bekam die Arbeitnehmerin aufgrund ihrer Schwangerschaft daraufhin ein Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz, dass aber von ihr nicht beachtet wurde. Ärzte stellten am 14. Juli 2011 fest, dass ihr Kind während der Schwangerschaft gestorben war. Daraufhin wurde die Arbeitnehmerin wegen ihrer Schwangerschaft am 15.Juli 2011 ins Krankenhaus beordert. Der Kleinbetrieb wurde bereits am 14. Juli wegen der veränderten Sachlage unterrichtet, dass die Arbeitnehmerin wegen ihrer abgebrochenen Schwangerschaft nicht mehr dem Beschäftigungsverbot unterliege. Daraufhin veranlasste der Kleinbetrieb eine Kündigung, die noch am selben Tag in ihrer Post lag.

Arbeitgeber verstieß gegen das Mutterschaftsgesetz

Die Bundesarbeitsrichter bestätigten die vorinstanzliche Entscheidung, bei der eine Entschädigung von 3.000 Euro zuerkannt wurde. Die Arbeitgeberin sei wegen ihrer Schwangerschaft hinsichtlich ihres Geschlechts diskriminiert worden. Da zum Zeitpunkt der Kündigung seitens des Arbeitgebers die Schwangerschaft (Kind war von der Mutter noch nicht getrennt) noch bestand, verstoße der Kleinbetrieb gegen das Mutterschutzgesetz. Ein besonderer gesetzlicher Schutz einer Arbeitnehmerin wegen einer Schwangerschaft führe laut den Bundesarbeitsrichtern zu einem Entschädigungsanspruch nach dem AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz).

Beratungsstunden der Arbeitsrechtshilfe hinsichtlich Kündigung des Arbeitnehmers wegen einer Schwangerschaft

kostenlose Erstberatung durch Fachanwältin für Arbeitsrecht in den Vereinsräumen des Verbraucherdienst e.V. aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW)

Die Arbeitsrechthilfe aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet Ihnen eine kostenlose Erstberatung bezüglich Beratungsstunden durch Anwältin für Arbeitsrecht an. Terminabsprache unter der Telefonnummer 0201-176790 in der Zeit von Montag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr. Sie können die Arbeitsrechtshilfe aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW) hinsichtlich der Beratungsstunden auch unter der E-Mail arbeitsrecht@verbraucherdienst.com erreichen. Bitte bringen sie zu dem Termin der Arbeitsrechtshilfe aus Essen in Nordrhein-Westfalen (NRW)Ihre kompletten Unterlagen mit

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